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Schwellenländer – innovativ und lukrativ

Der schwache US-Dollar hilft vielen Unternehmen aus den Schwellenländern,
ihre Gewinne steigen. Doch der Dollar ist nicht der einzige Grund für das gute Abschneiden. Auch in Sachen Innovation können sie überzeugen.

März 2026 – Die Schwäche des US-Dollar seit dem Antritt von US-Präsident Donald Trump zu seiner zweiten Amtszeit kennt Gewinner und Verlierer. Verlierer sind viele europäische Staaten, da die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar Warenausfuhren in die USA verteuert haben. Europäische Produkte kosten in den USA nun mehr. Die von Trump erhobenen Handelszölle auf Wareneinfuhren haben diesen Effekt noch einmal verstärkt. 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im zurückliegenden Jahr rückläufige Exporte in die USA. Gleichzeitig legten die Importe aus den USA nach Europa zu, etwa um fünf Prozent.

Niedriger Dollar-Kurs verbessert die Lage der Emerging Markets
Zu den Gewinnern der Dollar-Abwertung gehören neben US-Unternehmen, die ihre Waren nun günstiger in anderen Märkten anbieten können, auch viele Emerging Markets. Das hat allerdings wenig mit den Warenein- und Ausfuhren zu tun, sondern vielmehr mit dem Umstand, dass ein niedriger Dollar-Kurs das Finanzierungsumfeld für die Schwellenländer allgemein verbessert. Sind sie oder Unternehmen aus den Schwellenländern in Dollar verschuldet, was häufig der Fall ist, sinkt für sie bei einem schwachen Greenback die Schuld- und Zinslast.
Zudem lockt ein niedriger Dollar-Kurs Investoren in die Schwellenländer. Sie sind auf der Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten ausserhalb des Dollar-Raums – in den Schwellenländern werden sie fündig. Das „frische“ Geld eröffnet Unternehmen aus den Emerging Markets neue Finanzierungs- und Geschäftsmöglichkeiten. So wundert es wenig, dass Analysten ihre Erwartungen für die Entwicklungen der Gewinne der Unternehmen aus den Schwellenländern zuletzt deutlich angehoben haben. Um erstaunliche 16 Prozent haben sie in den zurückliegenden Monaten ihre durchschnittlichen Prognosen erhöht.

Grenze zwischen Schwellenländern und Industrienationen verwischt
Doch der niedrige Dollar-Kurs kann nicht allein die gute Entwicklung bei den Gewinnen erklären. Ein anderer, ebenso wichtiger Faktor lautet: Innovationen. Vor allem im Technologiebereich können die Unternehmen aus den Schwellenländern zunehmend punkten. So haben sich die Patentanmeldungen chinesischer Unternehmen in den zurückliegenden zehn Jahren vervierfacht und verzeichnen auch absolut gesehen mit rund 1,6 Millionen Anträgen die höchste Zahl weltweit.
Gemessen an der Innovationskraft sind Schwellenländer wie China eben keine Schwellenländer mehr. Während in Shanghai mittlerweile „Robotaxis“ des Unternehmens Pony.ai verkehren und in Zukunft das Strassenbild prägen werden, sucht man fahrerlose Taxis in unseren Städten noch vergebens. Es gibt zwar einige Anbieter, die den Einsatz von Robotaxis auf Schweizer Strassen bereits für 2026 angekündigt haben; allerdings handelt es sich dabei in erster Linie um Pilotversuche, die sich vorerst hauptsächlich auf ländliche Gebiete beschränken sollen.
Schon längst hat sich China von einer „Werkbank“ für amerikanische und europäische Unternehmen zu einer innovativen Ökonomie weiterentwickelt, auch wenn die „Werkbank“ noch lange nicht Vergangenheit ist. Doch innovative Entwicklungen machen China mehr und mehr zu einem unabhängigen Akteur in der Weltwirtschaft, was auch die Grenzziehung zwischen Emerging Market und Industrienation fraglich macht. China ist derzeit „irgendwie“ beides, Schwellenland und Industrienation. Das könnte auch für einige andere Länder wie Indien und Brasilien gelten.

Aktien aus den Emerging Markets legen stark zu
Die guten Schätzungen der Analysten zu den Unternehmensgewinnen in den Emerging Markets schlägt sich auch in steigenden Aktienkursen nieder. So hat der MSCI Emerging Markets Index in den zurückliegenden zwölf Monaten um über 30 Prozent zugelegt. Der MSCI World Index kommt hier nur auf ein Plus von gut 16 Prozent (Stand jeweils 25. März 2026). Im MSCI Emerging Markets Index sind grosse Unternehmen aus den Schwellenländern gelistet. Dabei sind chinesische Unternehmen mit einem Anteil von 27 Prozent derzeit am höchsten gewichtet, gefolgt von Unternehmen aus Taiwan (21 Prozent) und Südkorea (16 Prozent).

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