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Veränderungen werden bleiben

Die Corona-Pandemie hat unser Leben massgeblich verändert. Das hat auch Auswirkungen auf den Aktienmarkt. Wer warum von der Pandemie profitiert.

März 2021. Jede Krise kennt ihre Gewinner und Verlierer. Da macht die Corona-Pandemie, bei allem Leid, das das Virus gebracht hat, keine Ausnahme – vor allem auch nicht am Aktienmarkt. Während ganze Branchen um ihre Existenz kämpfen, profitieren anderen enorm von den veränderten Rahmenbedingung im Leben der Menschen. Gutes Beispiel ist der Online-Handel. Boomte der schon in den zurückliegenden Jahren, wurde durch die Pandemie ein zusätzlicher Treiber gezündet. Auch Konsumenten, die zuvor der Online-Shoppingwelt eher ablehnend gegenüberstanden, bestellen nun regelmässig. Ob Essen oder Möbel, ob Kleidung oder technische Geräte – im Internet gibt es alles, jederzeit, überall und garantiert sicher vor der Pandemie.

Ohnehin, die Digitalisierung gehört zu den Gewinnern der Pandemie. So sehen es auch die Experten der Bertelsmann-Stiftung, die in einer vor wenigen Monaten erschienen Studie schreiben: „Die Corona-Pandemie wird ein zusätzlicher Katalysator für die Digitalisierung sein.“ Ihre Studie trägt passend dazu den Titel „Die Corona-Transformation“ und weist explizit auf die Chancen der Krise hin. Vor allem wird auch klar: Die Veränderungen, die durch die Pandemie ausgelöst oder verstärkt wurden, werden bleiben. Die Digitalisierung ist kein Trend, keine Mode, sie ist etwas Fundamentales, das unser Leben tiefgreifend auf Dauer verändern wird.

Die Unternehmen, die davon profitieren und hier zu nennen sind, sind einerseits bekannt – Amazon, Google alias Alphabet und Paypal etwa –, andererseits sind neue dazu gekommen, wie etwa Delivery Hero und HelloFresh, zwei Online-Bestellplattformen für das tägliche Essen. Aber auch Etsy wäre zu nennen, ein Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Liebevolles. Oder auch Shopify, ein Anbieter von E-Commerce-Software, mit der kleine und mittelständische Händler selbst Online-Shops erstellen und die Logistik auslagern können; in Corona-Zeiten, in denen der Einzelhandel zum Stillstand verdammt ist, ist das eine grosse Hilfe.

Virtuelles Treffen

Weil die Corona-Pandemie zu massiven Einschränkungen im Reiseverkehr geführt hat, stieg auch die Nachfrage nach Videokonferenzsystemen sprunghaft an. Statt Auto, Bahn oder Flugzeug für das Treffen unter Freunden und Geschäftsleuten greift man nun zu Laptop und Smartphone. So hat das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation 500 Unternehmen zum Thema Dienstreisen befragt. Danach haben knapp 90 Prozent geantwortet, dass sie diese Reisen künftig zumindest kritischer als bisher hinterfragen werden. Profiteure der virtuellen Zusammenkunft sind die Anbieter von Videokonferenzsystemen wie etwa Zoom Video Communications und TeamViewer. Ihr Geld verdienen sie zum Beispiel damit, dass sie neben einer kostenlosen Basisversion ihrer Systeme für Privatpersonen Zusatz- und Premiumdienste für Unternehmen anbieten. Zoom hat derzeit über 430.000 Unternehmen als Kunden, die zehn oder mehr Mitarbeiter beschäftigen.

Wachsendes Gesundheitsbewusstsein

Zu den Gewinnern der Pandemie gehören natürlich auch die Hersteller der Vakzine, also der Impfstoffe gegen das Virus – etwa Moderna, BioNTech und CureVac, aber auch die Pharmaindustrie ganz allgemein, wie zum Beispiel Novartis, Amgen oder Pfizer. Sie sind zum einen entweder über Kooperationen mit den Impfstoffherstellern verbunden oder profitieren insgesamt von einem wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen während der Corona-Pandemie.
Apropos Gesundheit, dass mehr und mehr Menschen während der Pandemie ihr hauseigenes Fitnessstudio aufgebaut haben, auch das hat für Gewinner am Aktienmarkt gesorgt. Peloton Interactive etwa gehört dazu; das US-Unternehmen stellt unter anderem Laufbänder und Fitness-Bikes her und bietet dazu gleich die passenden Online-Kurse an, für die man natürlich zahlen muss.

Dass Digitalisierung und Gesundheit zu den Gewinnern der Pandemie gehören, leuchtet ein. Doch in den zurückliegenden Monaten war auch das Thema „Nachhaltigkeit“ ein Kurstreiber an der Börse. Zufall? Vielleicht nicht ganz. Sicher, Nachhaltigkeit wurde auch schon vor der Pandemie an der Börse gespielt, doch mit der Verbreitung des Corona-Virus kam ein zusätzlicher Schub auf. Der könnte auch dem Umstand geschuldet sein, dass uns allen noch einmal vor Augen geführt wurde, wie sensibel und zerbrechlich unser Leben auf diesem Planeten ist. Diesen gilt es zu schützen und zu pflegen. Deshalb der Boom bei Wasserstoff- und Solaraktien. Auch wenn nicht jede Kursexplosion bei der einen oder anderen Aktien nachzuvollziehen ist, der Trend ist eindeutig: die Suche nach einer sauberen Energiequelle. Die Gewinner sind dem Börsenenthusiasten bekannt: Ballard Power Systems, First Solar,NEL ASA, Plug Power und SolarEdge Technologies, um nur mal ein paar zu nennen. Dass, wie bereits erwähnt, manche Kurssteigerung übertrieben sein könnte, macht die Sache für den Börsianer nur umso spannender. Denn es gilt, jede Krise kennt ihre Gewinner und Verlierer. Davon lebt nun mal das Geschehen auf dem Börsenparkett.

Noch ein kurzes Wort zu den Verlierern. Die werden wir in einem nächsten Artikel behandeln und uns dabei die Frage stellen, wie nachhaltig die Verluste sind. Denn den einen oder anderen hat es ja vielleicht zu Unrecht so schlimm erwischt.

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